Liebe Gemeindemitglieder!

Aus dem Pfarrhaus

"Hurra! Wir leben noch!" Der Gedanke schießt mir in den Kopf, wenn ich dieser Tage die aufblühende Natur um uns herum sehe, die ganz unterschiedlichenGrüne von Bäumen, Büschen und Gräsern, zartes Blütenweiß oder kräftiges Gelb der Löwenzähne und der Rapsfelder.Aber dies Gefühl erfüllt auch mein Herz, wenn ich erlebe, wie wir trotz immer noch hoher Infektionszahlen wieder das Leben feiern können. Ich habe es genossen, wieder Ostern mit Ihnen feiern zu können, einen internationales Abendmahl am Gründonnerstag zum Beispiel mit ukrainischer und amerikanisch-indischer Beteiligung, eine sehr stimmungsvolle Osternacht und eine festliche Taufe am Ostermorgen.Ich habe es genossen, mit den Konfirmandinnen endlich wieder auf Konfir-Freizeit gehen zu können. Auf dem Cover des aktuellen Gemeindebriefs sehen Sie 7 unser 9 Konfirmandinnen Helene Berndt und Kira Pfaff konnten leider nicht dabei sein. Und nun konnten wir auch ihre Konfirmation feiern, festlich in der Kirche und ingroßer Geselligkeit bei den jeweiligen Familien-Feiern.

Haben wir es nun endlich hinter uns? Sind wir durch mit Corona? Wer weiß!? Von den fünf Jahren, die ich nun auch schon als Pfarrer hier in Solz bin, waren volle zwei Jahre von der Pandemie geprägt. Sie hat viel Leid und Probleme gebracht. Aber mir hat sie auch ein neues Lebensgefühl gegeben oder vielleicht eher mich wieder und sehr deutlich an ein Lebensgefühl erinnert, nämlich dass es so etwas wie "normal" nicht gibt. Unser Leben ist immer eine Mischung aus dem wohl Vertrauten, den gewohnten Bahnen und dem, was quer dazu schießt, was überraschend kommt, überraschende Krisen, aber auch überraschendes Glück. Nur im Rückblick scheint es früher – eben z.B. vor der Pandemie – "normal" gewesen zu sein. Und manchmal, wenn wir der Überraschungen müde sind, sehnen wir uns dahin zurück... und blenden dabei aus, dass es natürlichauch vor 5, 25 und 50 Jahren Überraschungen und Veränderungen gegeben hat – Gott sei Dank! Ja, Menschen haben immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Gott ihnen in beidem begegnet: im Vertrauten und im Neuen. Mögen wir in den nächsten Monaten von beidem das rechte Maß bekommen.

Ihr Pfarrer

Tobias Gottestleben

Auch in diesem Jahr wollen wir lieber noch nicht wieder einen großen, wuseligen Familiengottesdienst zum Erntedankfest in unserer Kirche feiern.

Deshalb haben wir diesmal etwas anderes überlegt:   Wir wollen uns wie angekündigt am Sonntag, dem 19. September um 14 Uhr treffen, allerdings am Kindergarten, und dann von dort aus über den Friedensweg zum Dorfgemeinschaftshaus laufen.   Dort treffen wir hoffentlich gegen 14:20 Uhr die Familien aus der Siedlung und ziehen dann gemeinsam über Bergstraße und Bebraer Straße zurück zur Kirche. Auf dem Weg wollen wir die Familien "einsammeln", die an der Strecke wohnen.   Außerdem haben wir einen Bollerwagen dabei, in dem alle, bei denen wir vorbeikommen, ihre Erntegaben legen können.   Auf dem Kirchvorplatz werden wir dann einen gottesdienstlichen Abschluss halten.   Wir freuen uns auf Sie,   Ihr  

Die Frauen unseres Frauenkreises haben zum Weltgebetstag in der Solzer Kirche einen Gottesdienst aufgenommen.

Das Video wird zum 05.03.2021 veröffentlicht!

Wir hoffen, nach dem Ende des Lockdowns unsere ersten Gottesdienste in den Kirchen feiern zu können: am 14.03. um 10 Uhr in Solz und um 11 Uhr in Imshausen, und am 21.03. um 10 Uhr in Mönchhosbach und um 11 Uhr in Gilfershausen

Liebe Gemeindeglieder im Kirchspiel Solz!

Die Kirchenvorstände haben z.T. lange hin- und herüberlegt, sind aber angesichts der derzeitigen Infektionslage doch zu dem Entschluss gekommen, dass wir fast alle Gottesdienste in der Zeit bis zum 10.01.2021 absagen müssen.

Die Kirchen werden in dieser Zeit tagsüber offen sein.

Einzig in Imshausen wird am Heiligabend um 17 Uhr ein Gottesdienst unter freiem Himmel stattfinden, an dem aber nur angemeldete Personen teilnehmen können.

Damit der kirchliche Teil von Weihnachten nicht an Ihnen vorbei geht, weisen wir auf folgende Angebote hin:

• Sie werden vor dem 24. noch eine Weihnachtsandacht in Ihrem Briefkasten finden.

• In jedem Dorf gibt es einen Krippenweg mit Bildern von Kindern und/oder Erwachsenen aus dem jeweiligen Dorf, die die Weihnachtsgeschichte darstellen. Die Wege bestehen aus ca. 14 Stationen, die dazu einladen, den Weg in den Weihnachtstagen einmal abzulaufen.

• In Solz lohnt es sich, am 24. um 17 Uhr nach draußen zu treten und zu horchen, ob Sie den Posaunenchor hören können.

• Wenn Sie ein Zeichen der Verbundenheit zu Weihnachten setzen wollen, schalten Sie am 24.12. in der Zeit von 18:00 bis 18:30 alle elektrische weihnachtliche Beleuchtung aus und stellen stattdessen eine Kerze möglichst gut sichtbar in eins Ihrer Fenster.

Ihre Kirchenvorstände und Ihr Pfarrer Tobias Gottesleben

 

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