Am kommenden Sonntag, den 13. September werden sich in der Solzer Kirche die diesjährigen Konfirmanden konfirmieren lassen.

Es sind:

Luisa Montag (Gilfershausen), Emily Montag (Gilfershausen), Emily Sottile (Solz), Sophia Kujawa (Gilfershausen), Fabian Paul (Solz) und Bastian Reuß (Solz)

Aufgrund der Corona-Regeln werden wir den Gottesdienst nur mit den Familien und den Kirchenvorständen von Gilfershausen und Solz feiern.

Die KonfirmandInnen freuen sich sicher, wenn Sie Ihnen Grüße zuhause vorbeibringen.

Ihren Vorstellungsgottesdienst konnten unsere KonfirmandInnen zusammen mit denen aus Breitenbach noch am Ende unserer Konfie-Freizeit im März halten.

Sie können ihn sich unter www.youtube.com/watch?v=gFPFX7e2Uys anschauen.

Abstand halten! Und trotzdem etwas zusammen tun!

Die Corona-Regeln haben uns in den letzten Monaten einiges abverlangt. Und manch einen hat es noch deutlich härter getroffen, sei es weil Arbeitsplatz oder Einkommen in Gefahr sind, weil es alleine auf die Dauer kaum auszuhalten ist oder weil die eigene Gesundheit oder gar das Leben bedroht waren.

Für Vereine und für unsere Dorfgemeinschaft insgesamt ist es eine harte, dürre Zeit. Hier und da haben sich aber auch neue Pflänzchen herausgebildet, die sonst wahrscheinlich keine Chance gehabt hätten. Sehr genossen habe ich z.B. an den Sonntagen, ehe wir wieder regelmäßig Gottesdienst gefeiert haben, die "Treppengespräche" bei Gemeindegliedern, denen ich eine Andacht vorbeigebracht habe. So viel Zeit war sonst selten, am Sonntagmorgen einfach mal zu hören, wie's so geht, der eine oben an der Haustür und ich unten am Treppenabsatz.

Und neu entdeckt haben wir "Gottesdienste auf dem Wege", die wir in Imshausen, Gilfershausen und Solz gefeiert haben. Zusammen aufbrechen, im sicheren Abstand zueinander gehen, sodass keine Masken notwendig sind und man trotzdem miteinander reden kann; immer wieder Station machen, an besonders schönen Stellen oder vor der Haustür von jemandem, der dann dazu kam; mit einander beten, Gottes Wort hören und sogar singen, wenn wir denn dafür noch etwas weiter ausei-nandergehen. Draußen ist das ja möglich.

Unsere Kirchen sind ja wunderschöne Gebäude, jede auf ihre Art, vertraut und mit dem Gebet zum Teil von Jahrhunderten schon gefüllt. Aber unter Gottes weitem Himmel Gottesdienst zu feiern – jedenfalls, wenn das Wetter danach ist – und miteinander auf dem Weg zu sein, das hat auch etwas.

In dem Lied "Komm in unsre stolze Welt" in unserem Gesangbuch heißt es:

Komm in unser festes Haus, der du nackt und ungeborgen

Mach ein leichtes Zelt daraus, das uns deckt kaum bis zum Morgen;

denn wer sicher wohnt, vergisst, dass er auf dem Weg noch ist.

Auf dem Weg sein ist keine Not, sondern eine christliche Tugend und Menschen haben immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Gott ihnen gerade auf dem Weg begegnet ist.

 Herzlich grüßt Sie Ihr Pfarrer

 

 

 

 

 

Tobias Gottestleben

Sie sind herzlich eingeladen zum Gottesdienst auf dem Weg durchs Solzer Unterdorf

am 5. Juli 2020 Wir starten um 10 Uhr auf dem Kirchhof und gehen dann über mehrere Stationen durch die Vilmarstraße und den Schulrain den Burgring hinauf zur Oberburg und wieder hinunter bis zur Bebraer Straße. Den Abschluss machen wir auf dem Dorfplatz am Brunnen. Bei nassem Wetter sind wir in der Kirche.

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