Solzer Kirche

Die Kirche in Solz besteht aus einem älteren, im Jahre 1928 wiedererbauten Turm (der alte Turm war im Jahre 1897 eingestürzt und konnte mangels Finanzen nicht früher wieder errichtet werden) und einem in den Jahren 1973-74 neuerbauten Kirchenschiff, das sich äußerlich mit seiner Sandsteinfassade in gelungener Weise an den älteren Turm anfügt und sich im Inneren durch eine helle, behagliche, beinahe wohnliche Atmosphäre auszeichnet, was wohl in der Art der Bestuhlung und dem mit Teppichboden ausgelegtem Fußboden seinen Grund hat. Die neue Solzer Kirche bietet 300, bei besonderen Anlässen bis zu 500 Besuchern bequem Platz. Da der hölzerne Rundaltar, die Stühle und die Kanzel beweglich sind, kann die Kirche je nach Bedarf und Anlass entsprechend umgestaltet werden. Neben der gelungenen Gestaltung der neuen Kirche sind für den Besucher sicherlich noch die alten, in der Außenfassade des Turmes eingemauerten Grabplatten und die Tafel aller Solzer Pfarrer seit der Reformation, die sich im Inneren des Turmes befindet, von Interesse. Über die Geschichte der Kirche gibt die Urkunde im Grundstein einen kurzen Überblick: „... Die alte Kirche an dieser Stelle wurde 1350 im Lehnbuch des Landgrafen Hermann II zum erstenmal genannt. 1573 ließ Werner von Trott die den Patronatsfamilien von Trott und von Verschuer gehörende Kirche erweitern und renovieren; von nun an durften auch Gemeindeglieder die Kirche benutzen.....Im Juni 1969 wurde durch die Verträge mit den Familien von Trott und von Verschuer die Kirche nebst Grundstück Eigentum der Evangelischen Kirchgemeinde Solz. Der Abbruch des Kirchenschiffes wurde notwendig wegen seiner Baufälligkeit, und so kam es zu dem Beschluss des Kirchenvorstandes, ein neues Kirchenschiff zu bauen....“

Für den Bereich des Ev. Pfarramtes Solz (Burgring 12, 36179 Bebra-Solz, Tel. 06627/919060), zu dem noch die Gemeinden Imshausen, Mönchhosbach und Gilfershausen gehören, bietet die Solzer Kirche nun den gottesdienstlichen Mittelpunkt. Wenn die Kirche nicht geöffnet ist, kann im Pfarramt gegenüber der Kirche oder bei Familie Rettig, Bergstr. 25, ein Schlüssel geholt werden.

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