Imshäuser Kirche

Die Dorfkirche von Imshausen ist ein kleines im Dorfkern verstecktes Kirchlein, das von seiner inneren und äußeren Gestalt her an eine Kapelle erinnert. Das genaue Alter dieser Kirche ist ungewiss, geht aber wahrscheinlich ins 13./14. Jahrhundert zurück. Der Ort Imshausen wird 1278 erstmals urkundlich erwähnt. Die Familie von Trott wird 1282 zum erstenmal im Zusammenhang mit Imshausen genannt, als sie eine wahrscheinlich von dem Hersfelder Abt zu Lehen rührende Hufe Landes zu „Immeshusen“ verkauft. Seit 1506 war das ganze Dorf hessisches Lehen der Herren von Trott. Kirchlich gehörte dieser Ort als Filial zu Iba, wurde jedoch auf Bitten Friedrich von Trotts im Jahre 1525 durch den Hersfelder Abt als Patronatsherrn von Iba getrennt und nach dem vergeblichen Versuch eine eigenständige Pfarrei zu bilden, Solz als Filial zugeordnet. Die Kirche ist bis zum heutigen Tag Eigentum der Imshäuser Patronatsfamilie von Trott. Die in ihrer Anlage und Gestalt sehr alte Kirche ist nach dem Krieg und zuletzt 1974 grundlegend renoviert worden. Interessant für den Besucher sind sicherlich die alten Grabplatten in der Nische hinter dem Sandsteinaltar, das nach dem Krieg gestiftete bunte Glasfenster über dem Altar sowie die kreuzförmigen Gedenktafeln an der Holzempore.

Imshausen gehört auch heute zum Pfarramt Solz (Burgring 12, 36179 Bebra-Solz, 06627/919060). Der Schlüssel für die Kirche ist bei Familie Reichwein, Imshäuser Str. 12 oder bei Familie Riedl, Vor dem Hirschloh 2, erhältlich.

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